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Im Südwesten Sevillas reiten Sie entlang der ehemaligen Pilgerstrecken nach El Roçio, der Internationalen Stadt der Pferde. Die Umgebung des Doñana Nationalparks bietet Pinienwälder und Korkeichen, Dünen, Marschland und Jagdreviere. Tausende von Zugvögeln verbringen den Winter in dieser Landschaft.
1. Tag: Ankunft am Flughafen Sevilla und Transfer zum Hotel in der Stadt Sevilla oder im Haus im Rocio. Gemeinsames Abendessen mit Besprechung der Tour.
2. Tag: Nach dem Frühstück fahren Sie zum "Puebla del Rio ", wo die Pferde auf Sie warten. Von hier aus folgen Sie den Spuren der "Hermandad de Sevilla", wenn sie alljährlich zu Pfingsten zu ihrer Pilgerfahrt ins Rocio aufbricht. Im Schatten der weiten Pinienwälder erreichen Sie Villamanrique. Hier werden Sie sich mit einem späten Mittagessen stärken, bevor Sie zu ihrem Nachtquatier für die nächsten sechs Tage ins Rocio fahren. " El Rocio " ist ein kleines Dorf, teils von Pinienwäldern, teils von Feuchtgebieten umgeben. Der erste Eindruck: keine Asphaltstrassen, nur breite Sandwege, vor jedem Haus ein Anbindepfosten für Pferde. Häuser, die zur Zeit der Pfingstwallfahrt viele Freunde und Verwandte aufnehmen können, in denen gefeiert wird, mit viel Liebe und Details eingerichtet, damit sich jeder wohlfühlt; Häuser, die nicht nur Zweibeiner aufnehmen, sondern auch im Hinterhof Platz haben für die Pferde.
3. Tag: Von Villamanrique führt Ihr Weg Sie über breite Sandwege, die zu langen Galoppaden im Schatten der Pinien einladen, an den "Palacio del Rey". Am Nachmittag reiten Sie ins Dorf Rocio, vorbei an der grossen Kirche. Ein kleiner Tipp noch: bei Tagesanbruch oder Dämmerung lohnt sich ein Spaziergang zu den Feuchtgebieten direkt am Dorf. Hier leben seltene Vogelarten.
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4. Tag: El Rocio ist eingeschlossen vom Naturpark "Parque Doñana", einem der grössten und interessantesten Naturparks Europas. Hier wird sowohl die Natur mit Wanderdünen über Wälder, Trocken- und Feuchtgebiete, wie auch die Vielzahl sehr seltener Tierarten streng geschützt. Sie haben heute die Möglichkeit auf eigene Faust zu reiten, durch den Ort, in die nächste Kneipe oder zur Kirche. Wenn Sie wünschen, wird gern ein Strandtransfer nach Matalascaña zum Baden organisiert. Am Abend fahren Sie zu einem Fischessen am Atlantik.
5. Tag: Sie reiten nach "Cabezudos", einem kleinen verfallenen Dorf, in dem nur noch ein Wächter wohnt. Seit Jahrhunderten, noch bevor die Doñana als Naturpark deklariert wurde, leben halbwilde Pferde in dem Gebiet, besonders um die Marismas, die das ganze Jahr Wasser haben. Teils wurden sie der Schutzheiligen geschenkt, doch die meisten gehören Bauern aus den umliegenden Dörfern.
6. Tag: Andalusien bringt man im Sommer mit Staub und Hitze in Verbindung, doch hier spenden auch im Hochsommer die Pinenwälder Schatten, lassen alles grün erscheinen und die breiten Sandwege und der federnde Waldboden laden immer wieder zu langen Galoppaden ein. Sie stärken sich in einer der typischen kleinen Ventas mit hiesigen Spezialitäten, bevor Sie, immer dem Meeresduft folgend, nach Mazagon aufbrechen. Jetzt sind Sie fast an der portugiesischen Grenze und lassen Ihre Pferde in direkter Nähe vom Strand. Heute fahren Sie nochmals zu einem Essen an den Strand.
7. Tag: Was Sie und Ihre Pferde heute erwartet, vergisst man nie: von Mazagon nach Matalascañas zieht sich der schönste Strand - weisser feiner Sandstrand, bis zu 200m breit, zur Rechten die rauschende Brandung des Atlantiks, zur Linken steile hohe Felswände in allen Formationen. Nicht nur Sie erwarten es sehnlichst - auch Ihre Pferde freuen sich darauf, sich endlich einmal richtig austoben zu können: am unendlichen Strand den Atlantikwind in den Nüstern, die auslaufenden Wellen unter den Hufen und den Rest der Gruppe neben sich. Zwischendurch eine kleine Erfrischung in der Brandung, denn immerhin haben wir hier 36 km dieses herrlichen Strandes unter den Hufen.In Matalascañas verabschiedenen Sie sich von Ihren Pferden, die hier ihre Heimreise antreten.
8. Tag: Transfer zum Flughafen Sevilla und Antritt der Heimreise.
Allgemeines:
Diese Tour ist besonders geeignet fuer Gruppen, da die Unterbringung in einem typischen Haus im Rocio ist.
Auch alle, die nicht so gerne in die Berge moechten, werden von den ebenen Sandwegen begeistert sein.
Sie reiten andalusische Stuten und Wallache auf spanischen Saetteln mit langen Buegeln und Hackemore (gebisslose Zaeumung) einhaendig. Eine sehr einfache und bequeme Reitweise fuer Reiter und Pferd. Es wird nur Schritt und Galopp geritten.
Sie sollten Gelaendeerfahrung haben und auch im Galopp Ihr Pferd sicher unter Kontrolle halten koennen. Hoechstgewicht 95kg. Ca 5 Reitstunden / Tag
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